k.'s last hours
( in the middle of nowhere )






wie in einem siderischen häuflein verschwunden sprühte es für k.
k. war wohlstrukturiert - vorbei seine besessenheit ... das ekstatische der bewusstseins-finger auf einer hart nach aussen gezogenen klaviatur -  oft überschäumend-rasendes soweit eingemündet in lustiges vagabundieren ohne erkenntniswahn oder ...-halluzinatorisches.












" machen sie es sich bequem. "

der mann auf dem einzigen stuhl in dem saalähnlichen leeren raum hatte einen äusserst stechenden blick.
k. vermutete was von ironie und lächelte selbst leicht ironisch - durfte aber relativ früh feststellen, dass da absolut nichts von ironie war - auch nichts von boshaftigkeit - nur dieser küchenstuhl war da, ein ausgedünnter mann, dieser raum und eine wirklich hallende leere.
" wir sind bereits lichtjahre weiter weg, als sie es sich jemals vorstellen können. "
dem war nicht so schnell zu widersprechen.
" sie halten mich für ihren patienten und wollen mir helfen. "
dem war k. sich nicht wirklich sicher.
" imgrunde sind sie aber gar nicht da. "
das ging k. allerdings deutlich zu weit.
" ich dachte, heute wäre vielleicht ein besonderer tag ? " sagte k.
" ist es nicht. " 
beider augenpaare begegneten sich flüchtig - k. erkannte eine art hilflosigkeit in dem stechen des anderen blicks.
sie tat ihm leid wie ihm die einsamkeiten eines frischgemachten weissen bettes, einer undeflorierbaren eisregion oder eines verschütteten glases kalter milch leid tun können.
" ist es also nicht. " sagte k.
" kommen sie nicht auf gedanken, die sie nichts angehen. " sagte der mann ohne die spur einer gefühlsregung.
k. kam so etwas wie eine träne.
" sehen sie, ich habe eigentlich noch etwas vor. " sagte k.
der mann versank in schweigen.

k. ging.










                                                                                          




                                                                                                                                                        



















kurz mit p.


„manchmal hatte ich den eindruck, dass dich alle nur als einen pausenclown oder hofnarren missbrauchten.“
( k.drehte sich leicht weg, um seine sympathie möglichst voll zu erhalten )

„da könnte was dran sein, k...“

„sie suchten trotzallem deine stärke, weil sie sich schwächer fühlten als sie waren.
du zeigtest ihnen stets deine stärke, die sie irritieren hätte müssen, insofern du erfolg gehabt hättest - also mussten sie dich falsch beraten.“

„meinste.“

„irgendwie. sie wollten sich nicht mitentwickeln.“

„echt ?“

„wie aber standst du zu diesen ?“

„ich hielt sie allzuoft für trottel, weil sie so waren.“

„auf diese art kann man sekunden schon als verschwendung ansehen.“

„wir hatten ein wenig zu viel zeit.“
































traffic


vielleicht spielen in unseren gedärmen
ein paar sternchen roulette
oder wir auf unseren matratzen nur
mit kochenden organen

kynos !
komm nicht an meinen strand
mit deiner büxxse bier :
die boote schaukeln noch auf dem Wasser ...

„ gedanken, aus notwehr gebacken
muss man nicht pflegen
und auch nicht entwickeln “

geh schön deinen weg
auch wenn er äonen weit geht
den blick zurück
nimm schmerzlos hin

dein bruder ist dir fremd ?

ja diese plätze gehören galaktikant_innen
herumgespuckt im all mit flügeln
für weite reisen
geboren lange vorher
aus schönsten teilchen

„  line ? “

finde angenehme verhältnismässigkeit








                                                                            













                  



                                                                                                            °   °                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             °  °  °                                                                                                                                                                     °  °




k.'s short report


" figuren verliessen das brett in richtung spiegel - ein gefrorener see & eine zartgehügelte schneelandschaft. wenige spuren schienen alles zu verraten - es waren wege zu verrichten in einer grandiosen stille. ich sehnte mich garantiert nicht nach einer hörbaren nadel. ein absolut leerer auftrag hatte mich hier ereilt - gezeichnet als muntere einladung.
und so glitten paroxysmen kohäsiv anmutender sehnsüchte regelrecht autark hin zu blumenkindern und ihren dampfenden erfüllungswerkzeugen kosmologischer harmonie-affirmation sexuell freiziehender & traumtanzender koinzidenz - in's kontinuum meiner persönlichen kontemplations-erleichterung. "







                                                                                 ( atlas - detektor, cern )






k.'s last words


" siehst du nicht das grün der bäume ? "

die ideen der leute haben insofern nichts mit der grösse von geldbeuteln zu tun, insofern diese ideen nicht von kostspieligen materialien abhängen.

" siehst du nicht die vögel, die blätter und zweige der bäume und schmetterlinge, die es hier kaum gibt ? "

ohne mittelalterliche gesänge halten es manche anscheinend nicht aus oder einer gotischen höhe dem fleischlichen zerfallen – sind es nicht ein paar kerzen, die schatten mächtig erscheinen lassen, dann sind es gar sonnenstrahlen, die helle linchen in grotesk-mächtige räume schneiden ( plus modrige luft ? ) - das leben kann manchmal regelrecht ängstlich machen.

" siehst du nicht kanäle, über ränder - leicht hinunter auf blaues wasser - über brüstungen und geländer blickend, schnell, die augen weit nach oben, wo luftig-gute geister wohnen ? "

die albträume einer kindheit, wo nicht viel zu verstehen war, vielleicht ne frau mit ner peitsche, domestiziert von einem gesichtslosen herren, ’nem rührseligen stück scheisse, das sich nicht wirklich artikulieren konnte, aus teufelsgespickten büchern gezogen und später nicht mehr aus nem ansonsten vielleicht integren schädel bekommen - ?

" siehst du nicht freundliche menschen, noch ziehen sie womöglich an wohldosierten joints, dann werden sie hoffentlich extremst
lieben. "